Femmes des rizières

Die Idee ist eine Marke zu lancieren für Produkte, die von ehemaligen Bewohnern und Lehrlingen des Safe House produziert werden, um ihnen die Möglichkeit zu bieten ein Einkommen zu erzielen und damit ein selbstbestimmtes Leben zu führen. In weiterer Folge könnte dann auch das Angebot an Ausbildungsplätzen diversifiziert und erweitert werden.

«Femmes des rizières» – Die Frauen vom Reisfeld – basiert auf zwei heute bereits vorliegenden Stärken: Einerseits die Existenz eines Schneiderateliers in dem bereits 17 Lehrlinge ausgebildet werden und andererseits die unglaubliche Liebe zum Detail, die kambodschanische Frauen bei der Herstellung von selbstgebastelten Accessoires an den Tag legen. Damit machen diese Frauen aus der Not eine Tugend, was einen grossen Vorteil für die Entwicklung der Marke darstellt.

Ziel ist die Herstellung von Kleidung aus lokal produzierten Stoffen, die auch für das heisse und feuchte Klima in Kambodscha geeignet ist und sowohl lokal als auch international verkauft werden kann. Positioniert werden soll die Marke als «Beachwear Couture“.

Darüber hinaus, sind die Teile handgemacht in Kambodscha und bestehen zu 100% aus lokal produzierten, kambodschanischen Stoffen. Cambodia first!

Die Distribution soll sowohl lokal erfolgen, d.h. in Siam Reap und anderen touristischen Destinationen in Kambodscha, in Hotels und Souvenir Shops. Ziel ist es eigene Corners in den verschiedenen Shops zu bekommen, um die Marke relativ hochpreisig positionieren zu können.

Die Grundwerte von «Femmes des rizières»

  • Schön – inspiriert von der Schönheit der kambodschanischen Tempeltänzerinnen – Apsaras
  • Ethisch
  • Qualitätsbewusst
  • Weiblich
  • Liebe zum Detail
  • Funktionaler Chic
  • Kostentransparenz
  • Slow Fashion
  • Respektvoll im Umgang mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden
  • Lokal: Ziel ist alles lokal, d.h. in Kambodscha zu sourcen und zu produzieren.

 

Inspiration

Das Logo ist inspiriert von den Apsaras, den Nymphen und Göttinnen von Angkor Wat. Auf den Tempelmauern und in den Reliefs von Angkor werden sie als wunderschöne Tänzerinnen dargestellt. Auf diesen Darstellungen sind sie meist mit auswärts gerichteten Knien auf Lotosblüten tanzend, manchmal auch fliegend, zu sehen. Es handelt sich dabei um Figuren aus der hinduistischen Mythologie. Wunderschöne Tänzerinnen, die die Gefährtinnen der Ghandarvas sind. Ghandarvas sind Halbgötter und kommen in grösseren Gruppen zusammen als Musiker und Sänger vor.

Laut der Hindulegende ging der Unsterblichkeitstrank im mythischen Milchozean verloren und die Götter machten sich auf die Suche danach. Man sagt, dass die Göttinnen aus dem Milchozean geboren wurden. Wassernymphen, die hinduistischen Göttern (Devas), Visuki, dem Gott der Schlangen und einer Gruppe von korrupten Dämonen, den Asuras, aus dem Wasser gezogen wurden.

Die Abenteuer der Nymphen werden im hinduistischen Epos, Mahabharata, beschrieben, wobei diese aufgrund ihrer unbeschreiblichen Schönheit und Eleganz  unbeschränkte Macht über alle männlichen Wesen ausübten.

Die Tradition des höfischen Tanzes in Kambodscha, auch Apsara-Tanz genannt, geht auf den Königshof in Angkor zurück. Dieser kunstvolle Tanz hatte auch grossen Einfluss auf die Entwicklung der thailändischen Tanzkunst.

Weiterentwicklung des Projektes

Für die Weiterentwicklung des Projektes suchen wir

  • Kambodschanische Stoffproduzenten
  • Freiwillige für die lokale Weiterentwicklung des Projektes
  • Freiwilige Social Media Experten

Interessenten bitte melden sich hier.